Kristallomantie – Der Blick in den Spiegel

Mit einer Kristallkugel lässt sich Wahrsagen.

Mit einer Kristallkugel lässt sich Wahrsagen.

Die Kristallomantie wurde bereits im Altertum praktiziert und ist eher zufällig entstanden. Damals, in einer Zeit, in der es noch keine Spiegel gab, glaubte man an Geister und Götter, als man das eigene Abbild in einer spiegelnden Oberfläche zu Gesicht bekam. Man glaubte, einen Geist oder seinen eigenen, inneren Kern zu sehen. Und tatsächlich ist es so, dass wir mit dem Blick in den Spiegel Kontakt zu unserem Unterbewusstsein aufnehmen können.

Kristallomantie: die Entstehung

Zur Entstehung der Kristallomantie: In den Anfängen dienten Wasseroberflächen, z. B. Seen oder mit Flüssigkeit gefüllte Schalen, als Hilfsmittel zum Wahrsagen, ehe nach und nach auch polierte Steine oder Schuhe, Metallgegenstände und Spiegel hinzukamen. Die Kristallkugel als Hilfsmittel für die Wahrsagung wurde im 13. Jahrhundert das erste Mal eingesetzt. Weil man davon ausging, dass Bergkristall nichts anderes als gefrorenes Wasser sei, waren die ersten Kugeln aus dem Mineral. Die Form einer Kugel wählte man, weil sie das Universum, das Ganze und das Perfekte symbolisierte.

Pflege und Umgang der Kugel

Schon damals wusste man, dass man eine Kristallkugel richtig pflegen und mit ihr ordentlich umgehen muss, um sie zur Wahrsagung einsetzen zu können. Einige Empfehlungen dazu sind überliefert. So sollte eine Kugel blasenfrei und perfekt geschliffen sein, um in ihr „lesen“ zu können. Um sie zu reinigen, taucht man sie in fließendes Gewässer, am besten eignet sich hier ein Bach, oder unter fließendes Wasser aus dem Hahn. Vollmondlicht bewirkt, dass die Kugel aufgeladen wird. Nach dem Gebrauch wickelt man die Kristallkugel am besten in ein schwarzes Samttuch oder bewahrt sie in einer Holzschatulle auf.

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